Gegenentwürfe
Der Prenzlauer Berg vor, während und nach dem Mauerfall
Die Ausstellung „Gegenentwürfe. Der Prenzlauer Berg vor, während und nach dem Mauerfall“ lässt die in Prenzlauer Berg gelebten Gegenentwürfe zum herrschenden realen Sozialismus, aber auch zur neuen gesellschaftlichen und politischen Realität nach der Friedlichen Revolution 1989 und der Wiedervereinigung lebendig werden. Anhand von sieben Orten im Stadtbezirk werden viele der in Prenzlauer Berg kontrovers ausgetragenen Konflikte zu Themen wie Mitbestimmung, Stadtsanierung, Erziehung, Umweltschutz, Wirtschaftssystem und soziale Verantwortung seit Ende der 1970er Jahre bis in die Gegenwart hinweg untersucht.
Die sieben Orte in Prenzlauer Berg stehen je für ein Thema:
- Oderberger Straße – Freiräume schaffen
- Der Rat des Stadtbezirks und das Bezirksamt Prenzlauer Berg in der Fröbelstraße – Macht und Ohnmacht
- Gethsemanekirche – Opposition im Sozialismus
- Rykestraße und Kollwitzplatz – Freiraum nutzen
- Der VEB Treffmodelle Greifswalder Straße 212 – Wirtschaft und Alltag
- Ernst-Thälmann-Park – Sozialistische Stadtplanung
- Helmholtzplatz – Die Häuser, die Menschen und der Wandel
Unterstützt wurde die Ausstellung durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Bezirkskulturfonds und der Robert-Havemann-Gesellschaft. Eine Ausstellung des Museumsverbund Pankow in Kooperation mit dem Berliner Geschichtsverein Nord-Ost e.V. und der Ausstellungsagentur exhibeo.
Die Ausstellung ist seit dem 29. Januar 2010 in der
Prenzlauer Allee 227/228,
Montag bis Freitag von 12 bis 16 Uhr,
Telefon 030 - 902 95 39 17
zu sehen. Führungen und Sonderöffnungszeiten nach Vereinbarung.
Verkehrsverbindungen:
U2 Senefelderplatz, Tram M2 Knaackstraße.
Der Tagesspiegel vom 31.1.2010 berichtete unter dem Titel Der Wende auf der Spur über die Ausstellung.
Kontakt:
Eva Fuchslocher
Michael Schäbitz







