Keine Gewalt
Wanderausstellung "Keine Gewalt. 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit"
Die Wanderausstellung "Keine Gewalt" bietet umfangreiche Informationen zur Friedlichen Revolution 1989 und ihrer Vorgeschichte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der Opposition in den 1980er Jahren in der DDR und dem Beitrag der Kirchen, so etwa der Berliner Gethsemanekirche, die im Herbst 1989 zu einem Zentrum des gewaltfreien Widerstandes wurde. Der zweite, ideengeschichtliche Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit dem Thema "gewaltfreier Widerstand". Es wird ein Bogen gespannt von der Bergpredigt Jesu, über Gandhi und Martin Luther King bis zu den seit den 1980er Jahren zunehmenden vielfältigen kirchlichen Friedens- und Umweltinitiativen und dem ökumenischen konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.
Die Ausstellung ist abwechslungsreich gestaltet und arbeitet - neben den prägnanten Texten - mit Fotografien, Dokumenten, Film- und Hörstationen, Exponaten und Inszenierungen.
Initiiert wurde die Ausstellung durch den Ökumenischen Arbeitskreis Prenzlauer Berg (Berlin), in dem evangelische, katholische und freikirchliche Christen zusammenarbeiten. Den Initiatoren geht es darum, möglichst viele Menschen zu erreichen und sie mit der jüngsten Geschichte und mit der Idee des gewaltfreien Widerstands vertraut zu machen.
Im Juli 2009 wurde "Keine Gewalt" zum ersten Mal in den Schönhauser Allee Arcaden in Berlin präsentiert. Die Reaktionen der zahlreichen Ausstellungsbesucher waren ganz überwiegend positiv. Weitere Berliner Einkaufscenter schlossen sich an, darüber hinaus wurde die Ausstellung ebenfalls sehr erfolgreich beim Tag der Offenen Tür der Bundesregierung im Bundespresseamt, beim Europäischen baptistischen Weltkongress (Amsterdam) sowie an weiteren Orten gezeigt.
www.oekumene-im-prenzlauer-berg.de
Kontakt:
Michael Schäbitz



